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Hochmittelalter - Kotta|Kittel aus Wollstoff ohne Reitschlitz
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Hochmittelalter - Pavillionzelt mit einem Mast 850,00€
inkl. Mwst., zzgl. Versand

Ein Pavillonzelt aus Baumwolle oder Leinen.
Durchmesser am Boden 4 Meter
Inklusive Abspannung mindestens 7 Meter.
Höhe 3,5 Meter
Imprägnierte Baumwolle ca. 300g/qm oder Leinen ca. 550g/qm (+ 850 Euro)

Optional mit Baumwollstreifen auf den Nähten zur Verstärkung und zur besseren Abdichtung (+ 175 Euro).

Paketinhalt:
2 Planen (Dach und Wand), Holzmast (2 Teile), Runde Zeltspitze, Kleine Fahnenstange,
35 Heringe + 2 Ersatz, Metallset zur Verbindung der Masten (siehe Foto), 35 Holznägel um die Zeltwand und die Spannseile am Dach anzubringen,
3 Sturmleinen mit 7,5 m Länge, 16 Spannseile à 4 Meter und 16 à 1,5 Meter an die Langen angebracht.

Lieferzeit maximal 4 Wochen nach Zahlungseingang.

Ein Einmast-Pavillonzelt aus Baumwolle oder Leinen.
Das sechzehneckige Zelt steht mit einem zweigeteilten Masten und wird lediglich mit Spannseilen stabilisiert. Das macht das Transportpaket leichter und kleiner, als das bei einem für das Mittelalter ebenfalls denkbarem Speichenradzelt der Fall wäre, ohne dass dies auf die Stabilität der Konstruktion negativen Einfluss hätte. Man muss nur darauf achten dass man möglichst weit abspannt.
Die Wände sind ebenfalls abnehmbar (anders wie auf dem Foto! Richtig abgebildet und gut zu erkennen ist die Machart bei den Bildern zum großen und zum normalen Zweimast-Pavillon.). Was den Aufbau auch sehr einfach macht und mit etwas Übung trotz der Größe auch allein zu bewerkstelligen ist. Der Mast ist wie bereits erwähnt zweigeteilt um sie besser transportieren zu können. Er wird mit Eisenstiften verbunden, wie im Einklinker im Foto zu sehen. Eisenplatten verstärken die Verbindung
Die Stangen sind mit Bienewachs gewachst.
Der Durchmesser des Zeltes am Boden misst ungefähr 4 Meter. Stählerne Heringe (Vierkantmaterial 35 cm lang) sind dabei. Die imprägnierte Baumwolle wiegt 300 Gramm pro Quadratmeter, das imprägnierte Leinen 550 Gramm pro Quadratmeter. Das Material Baumwolle ist natürlich für unsere Region und das Hochmittelalter nicht authentisch. Aber dieses Zelt ist eben deutlich preiswerter als ein Pendant aus Leinen.

Die Ritter erfanden das Camping.
Bei Reisen mit wenig Gefolge zog man für gewöhnlich von Burg zu Burg oder von Stadt zu Stadt. Größere Gefolge hatten da aber oft gar keinen Platz und so wurden Zeltlager erstellt. Auch für Belagerungen wurden als erstes Zeltstädte als Heerlager aufgebaut. Später im Mittelalter wurden auch Trutzburgen gebaut, aber selbst bis die standen musste auch erst in Zelten campiert werden.
In jedem Fall verbrachten Adelige viel Zeit auf Reisen und die Möbel die sie besaßen waren stabil und leicht zerlegbar, da sie auf Reisen für gewöhnlich komplett mitgenommen wurden. Diese Feldzüge nennt man auch Kampagne (aus dem Französischen) woher tatsächlich auch das Wort Camping rührt.

Die Pavillonzelte (und Speichenradzelte) waren durch ihr komfortable Standhöhe die Luxusvariante eines Zeltes, und somit typische Ritterzelte. Bilder von den hier angeboteten Pavillonzelten findet man in der Parzival-Handschrift und im Rolandlied. Beides Codices die in der Mitte des 13. Jh. entstanden. Ab diesem Zeitpunkt setzten sie sich mehr und mehr durch, bis sie mit den Speichenradzelten im 14. und 15. Jahrhundert den Schwerpunkt jedes Heerlagers bildeten.
Oft sind diese Zelte auch bunt bemalt.

Optionen:
Material:
Verstärkungen der Nähte:
Aktuelle Meinungen: 1
Dieses Produkt haben wir am Montag, 09. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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Hochmittelalter - Pavillionzelt mit einem Mast
Wir sind sehr zufrieden mit diesem Zelt. Es ist zweiteilig, ..
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