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Speerspitze mit Bändern 95,00€
inkl. Mwst., zzgl. Versand

Handgeschmiedete Speerspitze mit zwei Bändern zur Verstärkung der Stabilität

Spitz und daher nicht schaukampftauglich!

Lieferbar innerhalb von 4 Wochen nach Zahlungseingang.

Eine handgeschmiedete Speerspitze ohne Stange.
So kann bei der Beschaffung der Stange bei Form und Länge beliebig variiert werden, und der Versand wird deutlich günstiger. Üblich waren vieleckige Querschnitte und Längen von 1,80 m bis 4,50 m, je nach Verwendung. Eschenholz bietet sich an, da es noch heute als Werkzeugstiel weit verbreitet ist.

Dafür ist die Speerspitze mit eher untypischen Bändern zur Verstärkung der Stabilität versehen.
Diese Bänder waren bei spätmittelalterlichen Spießen und Hellebarden weit verbreitet, aber im Hochmittelalter noch eher selten. Ein Beispiel eines Infanteriespeeres mit eben diesen Bändern findet sich in Warwick Castle.

Speere wurden im Verlauf der Geschichte immer länger. Waren sie in der Antike und Spätantike in unserer Region noch eher Wurfwaffe und kürzer als ihr Träger entwickelten sie sich im Frühmittelalter zu einer Hauptwaffe eines Kriegers. Speere bekamen von ihren Trägern sogar Namen, ähnlich wie das bei Schwertern üblich war (Siehe Nibelungenlied).
Die Speerspitzen der mannhohen Speere bekamen Querflügel wie heutige Saufedern die ein zu weites Eindringen in den Gegner verhindern sollte und die Klingen wurden deutlich länger.

Im Hochmittelalter begann man Speere im Verbund und in Kombination mit Schildwällen einzusetzen. Sie wandelten sich komplett von der Angriffs- zur Defensivwaffe.
Solche Speerträger dienten als Wachen für Heerlager, Stadt oder Burg. In der Feldschlacht dienten sie als mobile Bunker für die das Schlachtfeld dominierenden Ritter, die sich in ihrem Schutze neu formieren konnte und dann neue Angriffe reiten konnten. Die Länge dieser Speere rangierte dabei von 1,80 bis drei Meter.

Wobei selbst Lanzenspitzen zur Hochzeit der Ritter zweischneidige Spitzen hatten, deren Blätter sich auch größenmäßig kaum von denen von Speeren unterschieden. Die Stangen waren natürlich deutlich länger und waren teilweise deutlich über 4 Meter lang.

Mit Entstehung des Schiltron Ende des 13. Jahrhunderts, als typische Speerträgerformation die von Reitern nicht zu bezwingen war, wuchsen auch die Speere der Bodenkämpfer noch weiter, wobei gerade die Schotten und Flamen bereits für ihre langen Spieße bekannt waren, bevor die Schweizer Eidgenossen damit ihre großen Erfolge feiern konnten.

Abbildungen von Speeren finden sich zu Hauf. In der Maciejowski-Bibel selbst auf einigen Seiten.
Auf Folio 37 recto sind ein paar Beispiele für Speere von Infanteristen.
Auf Folio 42 verso sieht man sehr gut einen deutlich kürzeren Speer.
Aber auch Lanzen sind oft abgebildet so zum Beispiel auf Folio 45 verso. Diese waren noch deutlich leichter gebaut als spätere Tjostlanzen und wurden wie dort gut zu sehen offensichtlich sogar noch oft über Kopf eingesetzt.

Die Speere die auf dem Teppich von Bayeux zu sehen sind, haben auch schon keine Flügel mehr und wurden ebenfalls über Kopf gehalten um einen Stoß zu landen oder sogar geworfen zu werden.
Das hat aber einen einfachen Grund. Im Gegensatz zu den späteren Tjostern und gepanzerten Rittern die mit riesigen Lanzen die Gegner aus dem Sattel hoben oder brutal über den Haufen ritten, kannten sie noch keine Steigbügel und hätten solch einen Stoß selber gar nicht auffangen können.

Dieses Produkt haben wir am Montag, 28. Mai 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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